Mainfranken steht gut da
Mainfranken ist – statistisch betrachtet – ein Hort der Glückseligkeit für Arbeitnehmer. Kein Regierungsbezirk in Bayern, kein Bundesland in Deutschland hat eine niedrigere Arbeitslosenquote im November 2009 als diese Region mit 4,1 Prozent. Mit Zahlen aus den Kreisen.
Bundesagentur-Chef (BA) Frank-Jürgen Weise tritt zwar weiter auf die Euphorie-Bremse und würzt seine monatlichen Lage-Einschätzungen stets mit einer kräftigen Prise Skepsis – hinter den Kulissen der Nürnberger Bundesbehörde aber macht sich längst Erleichterung breit: Der Arbeitsmarkt präsentiert sich in der schwersten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten als ungewöhnlich robustes Bollwerk, das die Wucht der Finanzkrise flexibel abfängt.
„Die Rezession hat sich zwar bemerkbar gemacht, die Auswirkungen fielen aber deutlich geringer aus als erwartet“, betonte Weise am Dienstag in Nürnberg. Ein Jahr nach Beginn der Finanzkrise korrigierte er seine Prognose für das Jahr 2010 leicht nach unten: Die durchschnittliche Arbeitslosigkeit werde unter den bislang prognostizierten 4,1 Millionen liegen, sagte er.

