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09.02.10

„Jugend forscht“ - Erfolgsgeschichte geht weiter

 

26. Regionalwettbewerb Unterfranken in Schweinfurt

Herausragende Leistungen des unterfränkischen Forschernachwuchses haben Tradition: seit Übernahme der Patenschaft durch die Chancen-Region Mainfranken im Jahr 1998 gingen über 30 „Jugend forscht“-Landessiege, drei Bundessiege sowie zahlreiche Sonderpreise nach Unterfranken. Auch in diesem Jahr machen sich wieder zahlreiche Jungforscher auf, diese Erfolgsgeschichte fortzuschreiben und in die Fußstapfen ihrer Vorgänger zu treten.

Beim 26. Regionalwettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ am 25. und 26. Februar 2010 in den Schweinfurter Räumlichkeiten der FH Würzburg-Schweinfurt gilt es für 119 Jugendliche, davon 22 junge Frauen, ihre 69 Projekte einer Fachjury erfolgreich zu präsentieren. Damit hat sich nach der letztjährigen Rekordbeteiligung die Teilnehmerzahl in der aktuellen Wettbewerbsrunde wieder auf dem konstant hohen Niveau der vorangegangenen Jahre eingependelt.

Bei den eingereichten Arbeiten in den einzelnen Fachgebieten führt die Biologie (23 Arbeiten) vor der Physik (14 Arbeiten) sowie der Arbeitswelt und Technik (ja 9 Arbeiten). Die besten Arbeiten können sich für den bayerischen Landeswettbewerb qualifizieren.

 

Für Oberbürgermeisterin Gudrun Grieser ist es sehr wichtig, dass die Chancen-Region Mainfranken in Kooperation mit der Stadt Schweinfurt und der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt den Forschernachwuchs fördert und die Partner deshalb gemeinsam den diesjährigen Regionalwettbewerb durchführen: "Wir müssen Jugendliche, gerade auch junge Frauen, schon früh für eine technische Ausbildung motivieren. Trotz der aktuell spürbaren Folgen der Wirtschaftskrise werden die Unternehmen künftig qualifizierte Techniker und

Ingenieure brauchen, um neue Produkte auf den Markt zu bringen und damit den Wirtschaftsstandort zu sichern.“

Mit zusätzlicher Unterstützung durch die Unterfranken Stiftung des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) zur Förderung des technischen Nachwuchses und der FH Würzburg-Schweinfurt kann die Veranstaltung realisiert werden.

 

Prof. Dr. Heribert Weber, Präsident der FH Würzburg-Schweinfurt, betont das klare Interesse der Fachhochschule am Nachwuchswettbewerb: „Auch auf Grund unserer ingenieurwissenschaftlichen Ausrichtung, speziell hier am Standort Schweinfurt, unterstützen wir Jugend forscht.“ Die Idee, bei Schülerinnen und Schülern frühzeitig eine nachhaltige Begeisterung für Naturwissenschaften zu wecken, bilde schließlich die Basis für eine erfolgreiche spätere Ausbildung in den technischen Studiengängen. „Unter den Jungforschern von Heute sind die hoch qualifizierten Fachkräfte von Morgen zu finden“, ist sich Prof. Dr. Weber sicher.

 

Der Wettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ entstand 1965 zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in Deutschland. Es gibt zwei Alterssparten („Schüler experimentieren“ unter 15 Jahre, „Jugend forscht“ ab 15 Jahre) und sieben Fachbereiche (Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo-/Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik, Technik). Zentrales Instrument ist die Durchführung von mehrtägigen Wettbewerben auf Regional-, Landes- und Bundesebene. Die Realisierung des Wettbewerbs ist nach Aussage von Jugend forscht e.V. nur durch die ideelle und finanzielle Unterstützung in den Regionen möglich. In diesem Jahr übernimmt die Chancen-Region Mainfranken bereits zum elften Mal die Patenschaft für den Wettbewerb. Regionalwettbewerbsleiter ist OStD Joachim Fertig aus Miltenberg.

 

Die Chancen-Region Mainfranken will die Ideen von „Jugend forscht“ in der ganzen Region publik machen. Deshalb wird der Regionalwettbewerb jährlich in einer anderen unterfränkischen Stadt durchgeführt. „Die in den letzten Jahren konstant hohen Teilnehmerzahlen verdeutlichen, dass wir mehr Jugendliche und Schulen für Jugend forscht begeistern konnten und unsere Strategie richtig war“, so Reinhold Karl, Leiter der Geschäftsstelle Chancen-Region Mainfranken.

 

Die folgenden Schulen haben die meisten Arbeiten eingereicht und werden dafür mit einem Schulpreis ausgezeichnet:

 Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach (15 Arbeiten)

 Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Schweinfurt (12 Arbeiten)

 Jack-Steinberger-Gymasium Bad Kissingen (6 Arbeiten)

 Regiomontanus Gymnasium Haßfurt (6 Arbeiten)

 Spessart-Gymnasium Alzenau (5 Arbeiten)

 

 

Wer sich selbst ein Bild von den Arbeiten machen will, kann die Ausstellung am Freitag, 26. Februar 2010 von 13.00 bis 15.00 Uhr in den Schweinfurter Räumlichkeiten der FH Würzburg-Schweinfurt besuchen.

 


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