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12. Wirtschaftsforum Mainfranken 2015

Demografischer Wandel, technologischer Fortschritt und gesellschaftliche Megatrends verändern die Arbeitswelt von morgen. Der steigenden Nachfrage nach Fachkräften stehen auch in Mainfranken immer weniger junge Menschen gegenüber, die ins Berufsleben starten. Wirtschaft und Regionalpolitik müssen deshalb Fachkräfteengpässe frühzeitig identifizieren, individuelle und gemeinsame Lösungsansätze entwickeln und neue, Erfolg versprechende Wege einschlagen.

Beim 12. Wirtschaftsforum Mainfranken am 29.04.2015 drehte sich deshalb alles um das Thema „Arbeitswelt 4.0 – Potenziale und Lösungsansätze für Mainfranken“. Über 200 Besucher folgten der Einladung der Region Mainfranken GmbH und der vbw-Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. (Bezirksgruppe Unterfranken) in die Mainfrankensäle Veitshöchheim. Begrüßen konnten die Gastgeber auch Frau Staatsministerin Emilia Müller, die in ihrer Rede zur „Arbeitswelt von morgen“ die gesellschaftlichen Megatrends sowie Strategien und Lösungsansätze für die Zukunft skizzierte. Kommunikation und Abstimmung sowie Kooperationen zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft seien dabei wichtige Bausteine, um Regionen zukunftsfähig zu gestalten, so die Ministerin.

„Das Wirtschaftsforum Mainfranken setzt genau hier an und hat sich als wichtige Kommunikationsplattform für Entscheider aus der Wirtschaft, Politik und Wissenschaft etabliert“, betonte Oberbürgermeister Sebastian Remelé, Vorsitzender der Region Mainfranken GmbH.

In der zukünftigen Wissensgesellschaft wird die „Gedankenarbeit“ zunehmen. „Wir werden mehr planen, organisieren, beraten, Wissen aufbereiten und Probleme lösen“, ist sich Wirtschaftsjournalist Erik Händeler sicher. Der Zukunftsforscher prognostizierte eine Zunahme der Komplexität der Arbeit und einen weiter steigenden Zugang zu Wissen. Es gelte deshalb den Weg hin zu einer kooperativen Arbeits- und Teamkultur zu bestreiten. „Denn die Bedeutung der Schnittstellen zwischen den Menschen nimmt zu und hier steckt das Potenzial für zusätzliche Wertschöpfung und Wirtschaftswachstum“, ist sich der Zukunftsforscher sicher.

In der anschließenden Podiumsdiskussion vertieften Wolfgang Fieber, Vorsitzender der vbw Unterfranken, Oberbürgermeister Sebastian Remelé, Dieter Heyde, geschäftsführender Gesellschafter der SALT Solutions GmbH und Erik Händeler die Thematik. Die Experten waren sich einig, dass zukunftsweisende Instrumente wie Diversity Management, flexible und kooperative Beschäftigungsformen sowie eine gelebte Willkommenskultur einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung leisten können, zur Stärkung des Arbeits- und Lebensraum Mainfrankens.

 

A_Wirtschaftsforum Mainfranken 2015

(v.l.n.r.) Michael Bischof (vbw), Wolfgang Fieber (vbw), Oberbürgermeister Sebastian Remelé (Region Mainfranken GmbH), Staatsministerin Emilia Müller, Landrat Eberhard Nuß, Åsa Petersson (Region Mainfranken GmbH), Erik Händeler.

Ansprechpartner

Region Mainfranken GmbH

Ludwigstraße 10 1/2
97070 Würzburg

Tel: +49(0)931-452 652-0
Fax: +49(0)931-452 652-20
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