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4. Mainfränkisches Gesundheitssymposium

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In Zeiten des demografischen Wandels kommt der Sicherstellung einer flächendeckenden klinischen und ärztlichen Versorgung eine zentrale Bedeutung zu. Sie ist nicht zuletzt Garant für gesellschaftliches Wohlergehen und Wohlstand. Auch in Mainfranken sind die Auswirkungen des demografischen Wandels zu spüren. Vor diesem Hintergrund werden Kooperationen und Netzwerke immer wichtiger, denn so entstehen neue Formen der Zusammenarbeit bei der medizinischen Versorgung und der Gesundheitsstärkung.  

Dass eine wohnortnahe und hochwertige Gesundheitsversorgung durch regionale Kooperation gelingen kann, zeigte das 4. Mainfränkische Gesundheitssymposium des Fachforums Gesundheit am 23.03.2017 im Deutschen Zentrum für Herzinsuffizienz (DZHI) am Uniklinikum Würzburg. Über 40 Fachexperten aus Mainfranken folgten der Einladung der Region Mainfranken GmbH. 

In seiner Begrüßung betonte Landrat Thomas Bold, Fachlicher Sprecher des Fachforums Gesundheit die enorme Bedeutung der regionalen Vernetzung. Dadurch eröffne sich eine wichtige Perspektive, den Gesundheitsstandort Mainfranken nachhaltig zu stärken: "Zusammenkommen, Fachinformationen austauschen, Kooperationen anbahnen und vertiefen – so kann die bestmögliche Versorgung der Menschen gelingen". Die gute Zusammenarbeit unter dem Dach der Region Mainfranken GmbH  bereite dabei den Boden für gemeinsame Vorhaben und erhöhe die Erfolgschancen für Förderanträge. 

Zu Beginn des Vortragsprogramms gab Prof. Dr. Georg Ertl einen Einblick wie das Deutsche Zentrum für Herzinsuffizienz (DZHI) in einem Partnernetzwerk aus Hausärzten, Kardiologen und Kliniken, Herzpatienten ein integratives und individuelles Behandlungskonzept bietet. „Kooperationen geben dabei einerseits wichtige Impulse für wissenschaftliche Projekte, andererseits erreichen Sie eine übergreifende Verbesserung der Versorgung der Patienten“, so Prof. Dr. Ertl.

Konkrete Ansätze, erprobte Modelle sowie geplante ambulant-stationäre Versorgungskonzepte wurden anschließend in der Expertenrunde unter Moderation von Prof. Dr. Ertl diskutiert. Mainfränkische Experten aus der Forschung, dem stationären und ambulanten Bereich, der Rehabilitation sowie der Telemedizin boten Fachinformationen und Impulse für die Diskussion: Prof. Dr. Stephan Störk (Wissenschaftlicher Geschäftsführer des DZHI), Dr. Hinrik Strömer (Niedergelassener Kardiologe), Dr. Dieter Geis (Landesvorsitzender des Bayerischen Hausärzteverbands), Prof. Dr. Peter Deeg (Chefarzt der Deegenbergklinik Bad Kissingen) und Sebastian Dresbach (Geschäftsführer des Zentrums für Telemedizin Bad Kissingen e.V.). 
„Unser gemeinsames Ziel ist es, auf diese Weise und in Zusammenarbeit mit Partnern die medizinische Versorgungsstruktur in der gesamten Region weiter auszubauen.“, unterstreicht Åsa Petersson, Geschäftsführerin der Region Mainfranken GmbH.

 

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Gemeinsam für eine hochwertige und wohnortnahe Gesundheitsversorgung in Mainfranken (von links): Dr. Dieter Geis, Prof. Dr. Peter Deeg, Prof. Dr. Georg Ertl, Landrat Thomas Bold, Åsa Petersson, Sebastian Dresbach, Prof. Dr. Stefan Störk

 

 

Ansprechpartner

Region Mainfranken GmbH

Ludwigstraße 10 1/2
97070 Würzburg

Tel: +49(0)931-452 652-0
Fax: +49(0)931-452 652-20