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Fresenius zeigt sich im 1. Quartal robust und startet trotz Covid-19-Pandemie gut ins Jahr 2020

Guter Jahresstart bei Fresenius

07. Mai 2020
Quellenangabe:

Fresenius

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07. Mai 2020

Der Gesundheitskonzern Fresenius ist trotz der Corona-Krise mit Zuwächsen bei Umsatz und Gewinn ins Jahr gestartet.

Die starke Nachfrage nach Flüssigarzneien und Medizintechnik in den USA und Europa, die bei der Behandlung von Corona-Patienten zum Einsatz kamen, verhalfen zum guten Ergebnis. Auch die Dialyse-Tochter Fresenius Medical Care legte im ersten Quartal zu.

Vorläufig wurden die Ziele für das aktuelle Geschäftsjahr bestätigt, allerdings sind dabei Belastungen durch die Pandemie ausgeklammert. „Wie sich Covid-19 konkret im gesamten Geschäftsjahr auswirken wird, lässt sich noch nicht verlässlich sagen”, erklärte Konzernchef Stephan Sturm am Mittwoch in Bad Homburg. 

Umsatz und Gewinn legen zu

Im Auftaktquartal kletterte der Umsatz um acht Prozent auf 9,1 Milliarden Euro, der auf die Aktionäre entfallende Gewinn stieg um gut ein Prozent auf 459 Millionen Euro.

Während die auf Flüssig-Arznei und klinische Ernährung spezialisierte Tochter Fresenius Kabi mit einer schwachen Nachfrage in China zu kämpfen hatte, gab es einen Absatzschub in Nordamerika und Europa. Dort stieg die Nachfrage nach Schmerzmitteln und beruhigenden Medikamenten. Kabi produziert unter anderem in China, wo es wegen der Pandemie zeitweise zu Unterbrechungen gekommen war.

Tochter Fresenius Medical Care ebenfalls mit Umsatz- und Gewinnanstieg

Auch die börsennotierte Konzerntochter Fresenius Medical Care bestätigte ihre Prognose. Zum Jahresauftakt konnte der Dialyse-Konzern den Umsatz um neun Prozent auf rund 4,49 Milliarden Euro steigern. Der Gewinn wuchs um vier Prozent auf 283 Millionen Euro.

Weil nierenkranke Patienten auf eine Blutwäsche angewiesen sind, brummte das Geschäft bei FMC, am deutlichsten zogen die Umsätze auf dem wichtigsten Markt Nordamerika an. Der Konzern kann zudem in den USA auf Hilfe aus einem staatlichen Corona-Fonds bauen, der höhere Kosten etwa für Schutzmaßnahmen und -ausrüstung kompensiert.




Foto: Fresenius Konzernzentrale