Wissenschaftsförderung in Stadt und Landkreis Würzburg

„Netzwerk WISSEN²“: Kooperationsvereinbarung unterzeichnet

27. Oktober 2020
Quellenangabe:

Pressestelle FHWS Würzburg Schweinfurt

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27. Oktober 2020

Zwölf Institutionen, die im Bereich der Wissensvermittlung am Standort in Würzburg aktiv sind, haben nach gründlicher Vorbereitung das „Netzwerk WISSEN2“ gegründet und eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Das gemeinsam formulierte Ziel ist die systematische Wissenschaftsförderung mit dauerhaft angelegten Bildungs- und Förderformaten. Relevante Akteurinnen und Akteure vernetzen die Zielgruppen im Netzwerk: Zu ihnen zählen Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Studierende sowie die interessierte Öffentlichkeit.

Zu den Kooperationspartnerinnen und –partnern zählen:

  • Bildungsbüro
  • Botanischer Garten
  • Stadt Würzburg
  • Hochschule Würzburg-Schweinfurt
  • Initiative junge Forscherinnen und Forscher
  • MIND-Center
  • Mineralogisches Museum
  • Rudolf-Virchow-Zentrum
  • Universität Würzburg
  • Kunststoffzentrum SKZ
  • Bayerisches Zentrum für Angewandte Energieforschung ZAE

Mit dem Auftakt im Jahr 2014 als „Stadt der jungen Forscher“ hat die Wissenschaftsszene und die Stadt Würzburg Grundlagen der Zusammenarbeit, gemeinsame Zielsetzungen und konkrete Maßnahmen in einer Kooperationsvereinbarung formuliert und das „Netzwerk WISSEN2“ gegründet.

Wissenschaft in Würzburg – Zahlen, Fakten, Preise

  • 2014 Titel „Stadt der jungen Forscher“
  • 2015 Gründung „Netzwerk Wissen“
  • 2019 „LeLa-Preis“ (Lernort Labor) | MIND-Center
  • 2020 Auszeichnung „Ausgezeichneter Lernort“ | Botanischer Garten Fünf Kooperationsbörsen
  • 4 Förderwettbewerbe
  • 120 Kooperationspartner
  • 115 Schul-Wissenschafts-Kooperationen
  • 40 Veranstaltungen im Kalenderjahr für junge Forscherinnen und Forscher 50 Handlungsempfehlungen
  • 3 Teilnahmen am Campus-Festival


Im Rahmen einer Hybrid-Veranstaltung stellten sich die Kooperationspartnerinnen und -partner im Botanischen Garten vor und skizzierten ihre Vorhaben. Für die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt erläuterte ihr Präsident Professor Dr. Robert Grebner die aktuellen Schwerpunkte – den neuen Studiengang Robotik/ Robotics sowie die Künstliche Intelligenz. „Unser Auftrag ist die angewandte Wissenschaft. Mit unseren zahlreichen Kompetenz- und Studienfeldern können wir uns hervorragend in das Netzwerk WISSEN² einbringen. Wir freuen uns auch zukünftig auf eine enge Kooperation mit der Stadt Würzburg und auf die Zusammenarbeit im Netzwerk WISSEN².“

Die Wissensförderung geschieht im Kontext der „Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement“ (TAB) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die TAB wird aus Mitteln des BMBF gefördert und durch einen Agenturbeirat vom Freistaat Bayern, den kommunalen Spitzenverbänden (Bayerischer Städtetag, Bayerischer Landkreistag und Bayerischer Gemeindetag) und Stiftungen unterstützt. Zuwendungszweck ist es, Landkreise und kreisfreie Städte beim Aufbau und der Fortentwicklung eines kommunalen Bildungsmanagements zu unterstützen.

Die Kooperationsvereinbarung wurde von elf Institutionen unterzeichnet. Sie wird zunächst bis zum 31.01.2022 geschlossen und verlängert sich jeweils um ein Jahr, wenn sie nicht von einem der Partnerinnen und Partner aufgekündigt bzw. von allen Partnerschaften neu formuliert wird.


Foto: Unterzeichnende der Kooperationsvereinbarung des „Netzwerks Wissen2“: (von li.) Prof. Dr. Hartwig Frimmel (Mineralogisches Museum), Dr. Hans-Peter Ebert (ZAE), Christoph Petschenka (Geschäftsführer Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V.), Prof. Dr. Thomas Trefzger (M!ND Center), Prof. Dr. Robert Grebner (Präsident der FHWS), Judith Jörg (Bürgermeisterin Stadt Würzburg), Prof. Dr. Markus Riederer (Leiter Botanischer Garten Würzburg)
Quelle: FHWS / Bolza-Schünemann