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Mainfränkischer Kulturkalender

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Eva Klesse Quartett

Kategorie:, Schweinfurt
Ort:
Theater der Stadt Schweinfurt
Roßbrunnstraße 2
97421 Schweinfurt
Termin:
15.03.2019
19:30

Das besondere Konzert im Theaterfoyer / Jazz im Theater

Evgeny Ring (Saxophon) / Philip Fischkorn (Piano) / Robert Lucaciu (Doublebass) / Eva Klesse (Drums)


»...was die Schlagzeugerin Eva Klesse und ihr Team entwickeln, (...) ist in sich reife, klug durchdachte und zugleich empathisch gespielte Musik.«
Audio

»A rising star on the German jazz scene.«
London Jazz News
 

Als das Eva Klesse Quartett sein 2014 erschienenes Debütalbum »Xenon« einspielte, war alles noch sehr frisch. Erst ein halbes Jahr zuvor hatten sich Klesse, Ring, Frischkorn und Lucaciu in Leipzig gefunden, seitdem gerade mal eine Handvoll Konzerte zusammen gespielt. Gleichwohl zeigten sie bereits damals eine bemerkenswerte Stilvielfalt und starken Gestaltungswillen. Essentielle Merkmale waren und sind: atmosphärische Eigenkompositionen statt Covers, ein Gespür für interessante Melodien, Freude am Improvisieren sowie nuancierte, rein akustische Arrangements. 2015 wurde die Band dafür mit dem Jazz-ECHO als Newcomer des Jahres ausgezeichnet. Seit der Veröffentlichung von »Xenon« spielte das Kleeblatt u.a. auf der Hauptbühne des Jazzfests Berlin, bei den Jazztagen Dortmund und Leipzig, in den Rolf-Liebermann-Studios des NDR und beim Bayerischen Jazz­weekend; mit Unterstützung des Goethe-Instituts waren die Musiker in Santiago de Chile (Festival ChilEuropa), Concepción und Valparaiso zu Gast.


 

Auf dem im Oktober 2016 bei Enja Records erschienenen Album »Obenland« ist der charakteristische Sound durchgängig präsent. Alle Stücke wurden eigens für das Album komponiert und sind auf die vier Persönlichkeiten zugeschnitten. Für die Band brachte das eine größere Geschlossenheit und gleichzeitig neue Möglichkeiten zur Öffnung in unterschiedliche Richtungen. Entsprechend changiert die Ästhetik von detailscharfem Kammerjazz mit variablen Klangfarben bis zu energischen Spitzen. Die dynamische Spanne ist größer denn je, Transparenz und Verdichtung halten sich insgesamt die Waage, wobei letztere stets so gekonnt passiert, dass der Hörer auch in weiten Bögen die Orientierung behält. In ihrem dynamischen Zusammenspiel, selbst bei noch häufigeren freien Passagen, lassen Klesse & Co. ihren Emotionen exakt so viel Lauf, dass Soli Intensität statt egozentrischer Entrückung vermitteln. Eine dermaßen subtile Balance zeugt von Reife. Angesprochen auf den geheimnisvollen Albumnamen holt Eva Klesse etwas weiter aus und erzählt, wie sie sich als Kind manchmal auf den Dachboden zurückzog, den sie »Obenland« nannte. »Heute ist es der Fantasieort, in dem wir uns beim Spielen bewegen. Hier können wir frei sein und unsere Kreativität ausleben. Manchmal scheint es mir, wie wenn ein Mönch zur Meditation geht. ›Obenland‹ ist ein ›mindset‹, ein Raum für Ruhe und Zeit, sich auf etwas einzulassen.«

 

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