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Mainfränkischer Kulturkalender

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Die Drei von der Tankstelle

Kategorie:,
Ort:
Theater der Stadt Schweinfurt
Roßbrunnstraße 2
97421 Schweinfurt
Termin:
16.05.2019
19:30

Koproduktion mit artis konzerte, Dietmar Loeffler

nach dem berühmten Tonfilm-Klassiker mit Musik von Werner Richard Heymann (1896-1961)

Buch von Franz Schulz, Paul Frank


Inszenierung: Wolf-Dietrich Sprenger

Bühne: Achim Römer
Musikalische Leitung: Dietmar Loeffler

mit Anika Mauer, Tommaso Cacciapuoti, Andreas Grötzinger, Jonas Minthe, Dietmar Loeffler u.a.

 

 

Wer kennt ihn nicht, diesen wunderbaren Film? Mit Heinz Rühmann, Lilian Harvey, Willy Fritsch, Oskar Karlweis und der Musik von Werner Richard Heymann ist er zu einer Legende geworden.

»Liebling, mein Herz lässt dich grüßen«, »Irgendwo auf der Welt«,‚ »Ein Freund,ein guter Freund« – diese Melodien haben bis heute nichts von ihrem Reiz verloren.
 

Nach über 15 Jahren sind »Die Drei von der Tankstelle« nun endlich wieder auf Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Das Werk wird in einer neuen, zeitgemäßen Theaterfassung zu erleben sein, die es versteht, den Tonfilm-Klassiker mit Leichtigkeit und Virtuosität ins Hier und Jetzt zu adaptieren, ohne den unwiderstehlichen Charme der 30er Jahre dabei zu verlieren.

 

Bis 1933, bis zur »Entjudung« der Ufa, war er der erfolgreichste Schlagerkomponist der späten Weimarer Republik gewesen: Werner Richard Heymann. Zusammen mit dem Ufa-Produzenten Erich Pommer hatte er ein neues Filmgenre erfunden: die Tonfilmoperette. Pommers Traum von der Musikalisierung des Kinos hatte Heymann in den großen Glanzstücken des Genres verwirklicht: »Die Drei von der Tankstelle«, »Ein blonder Traum«, »Der Kongress tanzt« und »Ich bei Tag und Du bei Nacht«. Angefangen hatte Heymann im Berlin der frühen »Roaring Twenties« in Max Reinhardts legendärem Cabaret »Schall und Rauch«. Zusammen mit Friedrich Hollaender durfte er dort die Cabarettexte von Kurt Tucholsky oder Walter Mehring vertonen. Und so war er der ideale Partner für den kongenialen Chanson- und Schlagertexter Robert Gilbert, den »gespaltenen Dichter« jener Ära, der einerseits das »Stempellied« schrieb und andererseits auch »Das gibt’s nur einmal«. Und der den vielleicht schönsten, innigsten Tonfilmschlager in der Depressionszeit dichtete: »Wenn ich sonntags in mein Kino geh’«. Ein Lied für all die »kunstseidenen Mädchen«, die diese Liedchen vor sich hinsummten, wie der »müde« Denker Ernst Bloch beobachtet hat: »Auch in Pausen, beim Zahlen etwa, summen manche etwas, das man nicht versteht, das sie selber nicht hören, in dem aber viel darin sein mag.«

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