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Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer empfängt Jungforscher

Mit einem persönlichen Empfang ehrte Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer am 27.06.17 die erfolgreichen Jungforscher aus Unterfranken für ihre Leistungen. Der unterfränkische Forschungseifer ist ungebrochen und die Bilanz kann sich wieder mehr als sehen lassen: drei Landessiege in der Alterssparte Jugend forscht und ein Bundessieg gingen in diesem Jahr nach Unterfranken. Dr. Beinhofer würdigte die Leistungen der jungen Menschen und zeigte sich tief beeindruckt. „Ideenreichtum, Freude am Tüfteln, Neugierde und Ausdauer sind Eigenschaften, die Euch ganz persönlich bereichern und Euch im Leben voran bringen. Dazu kann ich Euch nur beglückwünschen“, zollte Dr. Beinhofer den Siegern Respekt. Mit den Jahr für Jahr herausragenden Leistungen feiere aber auch Unterfranken als Wissenschaftsregion und als Forscherregion immer wieder Erfolge.

Jugend forscht fest in der Region verwurzelt
„Die Motivation und die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler ist ansteckend!“ so Åsa Petersson, Geschäftsführerin der Region Mainfranken GmbH. Diese Begeisterung und die alljährlichen Erfolge seien Beleg für die tiefe Verwurzelung von Jugend forscht in der Region und ein wichtiger Baustein zur Förderung des dringend notwendigen qualifizierten Nachwuchses an Technikern und Ingenieure. Die Regionalentwicklungsgesellschaft Region Mainfranken GmbH organisierte als sogenanntes Patenunternehmen der Stiftung Jugend forscht den diesjährigen Regionalentscheid Unterfranken.

Ehrenamtliches Engagement macht Erfolge möglich
OStD Joachim Fertig, Leiter des Regionalwettbewerbs, dankte den Schulleitern, Betreuungslehrkräften und Juroren für ihre Mitarbeit. Deren ehrenamtliches Engagement sei ein wichtiger Baustein von Jugend forscht und leiste Hilfestellung für die motivierten Schülerinnen und Schüler.

Ausgezeichnete Jungforscher:
Landessieger Bayern und Sieger im Bundesfinale
: Fachgebiet Technik, 1. Platz beim Landeswettbewerb und 1. Platz im Bundeswettbewerb der Alterssparte „Jugendforscht“: Luca Fäth (17) vom Friedrich-Dessauer-Gymnasium in Aschaffenburg. Er konstruierte ein motorbetriebenes, selbstbalancierendes Einrad, mit dem sich eine Person nur durch eigene Gewichtsverlagerung fortbewegen kann.

Bild2 Empfang Jufo 2017_Bundessieger Luca Fäth

Bild: Dr. Paul Beinhofer überreichte Luca Fäth, Bundessieger im Fachgebiet Technik, ein Buchgeschenk für seine außergewöhnliche Leistung. Mit dabei, Åsa Petersson Geschäftsführerin der Region Mainfranken GmbH.

Landessieger Bayern:
Fachgebiet Biologie, 1. Platz beim Landeswettbewerb Alterssparte „Jugend forscht“: Felix Leon Braun (17) vom Friedrich-Dessauer-Gymnasium in Aschaffenburg zeigte, dass sich auf Apfelbäumen wachsende Flechten der Gattung Xanthoria als Bioindikatoren eignen, um die Belastung durch Pflanzenschutzmittel nachzuweisen.
Fachgebiet Chemie, 1. Platz beim Landeswettbewerb der Alterssparte „Jugendforscht“: Philipp Herget (16) und Maurice Noll (16) vom Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach entwickelten einen tageslichtaktiven Fotokatalysator zur Luftreinigung, dessen Wirksamkeit sie durch mit Graphit modifiziertem Titanoxid nachhaltig steigern konnten.

Bild3 Empfang Jufo 2017_Bundes- und Landessieger

Landes- und Bundessieger vom Friedrich-Dessauer-Gymnasium Aschaffenburg (v.l.): Regionalwettbewerbsleiter OStD Joachim Fertig, Bundessieger Technik Luca Fäth, Åsa Petersson (Geschäftsführerin der Region Mainfranken GmbH), Landessieger Biologie Felix Leon Braun, OStD Michael Lummel (Schulleiter des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums) und Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer.

Ehrung für ausscheidenden Juror
Zum Dank und in Anerkennung seines langjährigen ehrenamtlichen Engagements als Juror beim Regionalwettbewerb Unterfranken erhielt OStD Friedrich Steigerwald aus Bad Neustadt/Saale die Silberne Nadel der Stiftung Jugend forscht e.V. 

Bild4 Empfang Jufo 2017_Ehrung Juror

Für seine Verdienste als Juror Jugend forscht im Fachgebiet Chemie erhielt OStD Friedrich Steigerwald aus Bad Neustadt/Saale die Silberne Nadel der Stiftung Jugend forscht (v.l.): Regionalwettbewerbsleiter OStD Joachim Fertig, OStD Friedrich Steigerwald, Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer.

 

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