Neue Qualität der Zusammenarbeit in Mainfranken
Weichen zu einer regionalen Entwicklungsgesellschaft Mainfranken gestellt.
„Die bisherige Standortmarketing-Arbeit war erfolgreich. Angesichts des verschärften Wettbewerbs der Regionen bedarf es jedoch einer neuen Qualität der Kooperation.“ So lautete das zentrale Ergebnis einer externen Prüfung, der sich die kommunale Arbeitsgemeinschaft
Chancen-Region Mainfranken im letzten Jahr unterzogen hatte.
Auf Basis der vom Gutachter gegebenen Empfehlungen hat die Leitungsgruppe der Regionalmarketing-Initiative nun die Weichen für den notwendigen Transformationsprozess zu einer
regionalen Entwicklungsgesellschaft Mainfranken gestellt. „Angesichts der kommenden großen Herausforderungen für Wirtschaftsstandorte besteht unter den Trägern der Arbeitsgemeinschaft Einigkeit darüber, die bisher fruchtbare Zusammenarbeit sowohl inhaltlich, als auch organisatorisch weiter zu intensivieren“, so Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer, Vorsitzender der Chancen-Region Mainfranken.
Was die künftige Aufgabenstellung betrifft, so soll das bereits erfolgreich praktizierte Standort-marketing ausgebaut und um Projekte der Regionalentwicklung erweitert werden. Erklärtes Ziel ist es, Mainfranken auch künftig als eigenständige Region zwischen den Metropolregionen Nürnberg und Frankfurt/Rhein-Main zu positionieren. Zu diesem Zweck werden die vorhandenen Stärken durch gemeinsame regionale Initiativen in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Tourismus ausgebaut und selbstbewusst dargestellt.
Die hierfür notwendigen organisatorischen und finanziellen Anpassungen werden in den kommenden Monaten in Abstimmung mit den relevanten Gremien vollzogen. Das Ziel der Etablierung verbindlicher Kooperationsstrukturen soll in der Gründung der „Region Mainfranken GmbH“ mit Sitz in Würzburg Ausdruck finden. Mit den sieben mainfränkischen Landkreisen und beiden kreisfreien Städten sollen die Initiatoren der Neuausrichtung gleichzeitig auch die
Gesellschafter der künftigen GmbH sein. Erklärter Wunsch ist es jedoch, auch die beiden Wirtschaftskammern als Gesellschafter zu gewinnen und weitere mainfränkische Schlüsselakteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Politik über einen „Rat der Region“ und mehrere Fachforen umfassend in die Entwicklungsarbeit für den Wirtschaftsstandort Mainfranken einzubinden.

