Sommersitzung des Rats der Region Mainfranken 2019

22. Juli 2019
Aktuelles

„Gemeinsam für Mainfranken!“ – unter diesem Motto fand am 22. Juli 2019 die Sommersitzung des Rats der Region Mainfranken statt. 35 Ratsmitglieder trafen sich im großen Saal der Handwerkskammer für Unterfranken zur gemeinsamen Abstimmung der Standortstrategie und: Um die Regionalentwicklung in Mainfranken weiter voranzutreiben.

Kompetenzfelder,  Wachstumsmärkte,  Zukunftspotenziale  

Inhaltlicher Schwerpunkt des zweistündigen Treffens bildete die Ergebnis-Präsention der „Standortanalyse Mainfranken“ durch Åsa Petersson, Geschäftsführerin der Region Mainfranken GmbH. Die Analyse wurde als erste Maßnahme der neuen Raumordnungspartnerschaft Regiopolregion Mainfranken im vergangenen Jahr in Auftrag gegeben, um Kompetenz-, Wachstums- und Zukunftsfelder der mainfränkischen Wirtschafts- und Wissenschaftslandschaft neu zu ermitteln. Sie bildet den Grundstein für künftige Maßnahmen und Leitprojekte der Regiopolregion. Durchgeführt wurde die umfassende, sektorale und institutionelle Analyse vom Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos AG im Zeitraum Herbst 2018 bis Frühjahr 2019. „Das Ergebnis der Analyse bestätigt nicht nur die hohe Innovationskraft und das breite Branchenspektrum der Region, sie zeigt auch die Spitzenkompetenzen unserer mainfränkischen Unternehmen und Forschungsakteure“, so Petersson zusammenfassend.

Mainfrankens Kompetenzfelder 

Insgesamt fünf Kompetenzfelder hat die Prognos AG im Rahmen der Analyse identifiziert. Besonders stark ist Mainfranken in den Bereichen Medizin & Gesundheit, Maschinenbau & Automotive, Neue Materialien & Kunststoff, IT & Künstliche Intelligenz sowie Energie & Umwelt. 112 000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte, also jeder dritte Beschäftigte, sind in einem der fünf Kompetenzfelder, die sowohl den Industrie- als auch den Dienstleistungssektor umfassen, tätig. Damit liegt Mainfranken mit mehr als 30 Prozent knapp über dem gesamtbayerischen Wert, der 26 bzw. 21 Prozent beträgt.

Nächstes Ziel: Strategische Weiterentwicklung der Kompetenzfelder 

„Die Standortanalyse ist für die Akteure der mainfränkischen Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung ein wichtiger Meilenstein für die künftige Standortstrategie der Regiopolregion. Die Ergebnisse belegen zum einen die hohe Innovationskraft und Dynamik in Mainfranken, zum anderen liefern sie wichtige Indizien für unsere künftige Arbeit. Jetzt können wir weitere Maßnahmen definieren, die die Wettbewerbsfähigkeit der Region Mainfranken im nationalen und internationalen Kontext sichern und ausbauen“, erklärte Wilhelm Schneider, Landrat und Vorsitzender der Region Mainfranken GmbH, abschließend. Nächste Aufgabe ist nun, die definierten Kompetenzfelder im Dialog zwischen Wirtschaft und Wissenschaft weiter zu entwickeln und neue Leuchtturmprojekte zu initiieren. Dass dem Dialog aller Akteure auch in Zukunft eine besondere Bedeutung zukommt, beispielsweise beim Thema Fachkäftesicherung, darauf hatte Gastgeber Walter Heußlein, Präsident der Handwerkskammer für Unterfranken, bereits in seiner Begrüßungsrede hingewiesen: „Das Thema Fachkräftesicherung beschäftigt die gesamte Region, nicht nur das Handwerk. Es zeigt, wie wichtig der Zusammenschluss und der Austausch für uns alle ist.“

Neue Broschüre „Innovationsprofil Mainfranken“ erhältlich 

In der Broschüre „Innovationsprofil Mainfranken“ stellt die Region Mainfranken GmbH die fünf Kernkompetenzen der Regiopolregion ausführlich vor. Die neue Publikation steht als PDF zum Download bereit.

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