MaKoMA – Mainfränkisches Kompetenznetzwerk Maschinenbau & Automotive

Die Regiopolregion Mainfranken hat ein industrielles Rückgrat: die Leitbranchen Maschinenbau und Automotive beschäftigen zusammen deutlich über 50.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Somit arbeitet rund jeder siebte regulär Beschäftigte in Mainfranken in einem der beiden Wirtschaftszweige. Die Herzkammer dieses Kompetenzfeldes sind die mehrheitlich kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die in der Regiopolregion tief verwurzelt sind. Hinzu kommen viele FuE-orientierte Institutionen, die in den Bereichen Maschinenbau und Automotive an neuen Lösungen feilen. Das Selbstverständnis der Region Mainfranken GmbH ist es, diese Spitzenkompetenzen in den sieben mainfränkischen Landkreisen und zwei kreisfreien Städten zu bündeln. So soll bis Mitte 2024 – auch mit Fördermitteln des Freistaates Bayern – die innerregionale Vernetzung in diesen beiden Leitbranchen stark vorangetrieben werden. Das wird die Innovationskraft in Mainfranken weiter nachhaltig erhöhen.

Viele Unternehmen befinden sich im Umbruch, die Transformation ist im Automobilsektor genau wie im Maschinenbau in aller Munde. Corona-Pandemie und Klimawandel haben hier wie ein Katalysator gewirkt. Stationäre Geschäftsmodelle funktionieren teilweise nicht mehr, auch der Verbrennungsmotor scheint ein Auslaufmodell. Die Werkzeuge, um diesen Wandel aktiv zu gestalten, sind bereits vorhanden. Die vernetzte Produktion, cloudbasierte Anwendungen, Predictive Maintenance und die Batterietechnologien sind schon weit entwickelt. Hinzu kommen neuartige Herstellverfahren wie der 3D-Druck, Augmented Reality und Künstliche Intelligenz.
Auch die vielen mainfränkischen Zulieferbetriebe haben die Chance, allen voran vom Zeitalter der alternativen Antriebe zu profitieren. Hinzu gesellen sich Megatrends wie Klimawandel, demografische Schieflagen oder Ressourcenmangel, zu dessen Lösung der Automobilsektor genau wie der Maschinenbau mit seinen Innovationen aktiv beiträgt. Nicht nur die großen Konzerne, sondern gerade auch die hiesigen KMU können die Mobilität von morgen und den Maschinenbau der Zukunft entscheidend mitgestalten. Die mainfränkische Forschungslandschaft mit insgesamt 14 Institutionen sorgt für einen effizienten Wissenstransfer in Entwicklung und konkreten Einsatzfeldern. So können beispielsweise neuartige Bauteile in Gesamtsysteme eingebettet oder Rechnerarchitekturen mit der neuesten KI ausgestattet werden.

Damit der technologische Fortschritt in der Praxis gelingt, braucht es nicht zuletzt auch qualifizierte Fachkräfte. Der demografische Wandel macht vor der Regiopolregion Mainfranken nicht halt, etwa die Hälfte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kompetenzfeld Maschinenbau & Automotive ist 45 Jahre oder älter. In den nächsten Jahren scheiden viele Arbeitskräfte aus dem Erwerbsleben aus. Daher ist sowohl das Recruiting als auch die Weiterbildung für eine Verjüngungskur unabdingbar. So oder so spielen die Beschäftigten eine zentrale Rolle dabei, die anstehenden industriellen Umbrüche erfolgreich zu meistern.

Aus formellen Netzwerken, die vor Ort natürlich auch von viel Spontanität leben, entwickelt sich häufig eine verbindliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Leuchtturmprojekte können den Weg zur nächsten Innovationsebene freimachen. Ein gesundes Miteinander trägt entscheidend dazu bei, die Menschen in den Betrieben für nachhaltige Trends in der Digitalisierung zu begeistern und damit die Transformation proaktiv zu gestalten. 

MaKoMA – ein Netzwerk mit vielen Vorteilen

Das mainfränkische Kompetenznetzwerk Maschinenbau & Automotive will allen voran die KMU unserer Regiopolregion miteinander vernetzen. Der gegenseitige Austausch wird durch wohlüberlegte Initiativen gefördert:

Innovation Chats sind kurzweilige, digitale Austauschformate mit Schlüsselakteuren und Netzwerkpartnern des Kompetenzfelds. Darin gibt ein mainfränkischer Impulsgeber einen ausführlichen Einblick in die Prozesse seines Unternehmens. Die Innovation Chats laufen unter dem Slogan „Voneinander Lernen“ und finden regelmäßig circa alle acht Wochen statt.

Learning Labs stehen unter dem Motto „Miteinander Lernen“. In einer kreativen oder außergewöhnlichen Umgebung – etwa dem Labor einer Forschungseinrichtung - werden themenzentrierte Workshops durchgeführt. Das Kennenlernen von regionalen Best-Practice-Kooperationen soll dabei vor Ort zu weiteren Netzwerken führen und damit zu einem erhöhten Wissenstransfer beitragen.

Zur fachlichen Vertiefung steigen Roadshows zu spezifischen Themen wie etwa Smart Grid, Mobilität oder Mensch-Maschine-Interaktionen. Das Regionalmanagement setzt dabei auf die aktive Einbindung der Netzwerkpartner, der teilräumlichen Wirtschaftsförderungen, der HWK und IHK, Bayern Innovativ und der Forschungsinstitute. Anhand von Demonstratoren vor Ort werden Anwendungen in die Herzkammer der Unternehmen gebracht.

Öffentlichkeitswirksame Netzwerktage runden den Kooperationsaufbau ab. Währenddessen werden interne Pulsschläge aufgespürt und auch nicht beteiligte Firmen aus dem Kompetenzfeld angesprochen, damit das Netzwerk stetig wachsen kann. 

MakoMA – ein Netzwerk mit klarem fokus

Durch feste, nachhaltige und verbindliche Kooperationsstrukturen in den relevanten Leitbranchen Maschinenbau und Automotive wird der Wirtschaftsstandort Mainfranken nachhaltig zu gestärkt und der Umbruch aktiv gemeistert. Dabei gilt es, das Know-how der Unternehmen sichtbar und zugänglich zu machen. Während der Förderperiode 2021 – 2024 ergeben sich im regionalen Kontext folgende Ziele: 

  1. Aufbau eines Kompetenznetzwerks, Vernetzung der Akteure aus dem Kompetenzfeld Maschinenbau & Automotive in verbindlichen Strukturen 
  2. Unterstützung der KMU durch „Voneinander Lernen und Miteinander“-Aktionen
  3. Erhöhung der Sichtbarkeit von bestehenden Weiterbildungsangeboten
  4. Identifikation und Sichtbarmachung von Best-Practice-Kooperationen

MakoMA – ein Netzwerk mit starken Partnern

Werden Sie Netzwerkpartner, teilen Sie Ihr Wissen und profitieren Sie von zahlreichen Vorteilen, u. a.: 

  • Gemeinsame Projekte und Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung
  • Vernetzung und Austausch 
  • Zugang zu aktuellen markt- und branchenbezogenen Trends
  • Identifikation von Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten
  • Erhöhung der Sichtbarkeit der mainfränkischen Leitbranchen Branchen Maschinenbau und Automotive

MaKoMA, das mainfränkische Kompetenznetzwerk Maschinenbau & Automotive steht jedem Unternehmen aus der Regiopolregion offen – der Fokus liegt dabei auf KMU. 


Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen! 

Projektmanager Emanuel Friehs
Emanuel Friehs, M.A.
Ludwigstraße 10a
97070 Würzburg
Tel.: 0931/452 652-13
E-Mail: friehs@mainfranken.org