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Kooperation Wirtschaft Wissenschaft

Bilfinger Noell und FHWS wollen Region durch modernste Technologie stärken

20. Januar 2020
Quellenangabe:

EIKONA AG

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20. Januar 2020

Bilfinger Noell und FHWS wollen zukünftig zielgerichtet ihre Kompetenzen zusammenbringen und starten deshalb eine Kooperation im Bereich des Wissens- und Technologietransfers.

Durch anwendungsbezogene Entwicklungen soll ein sichtbarer Beitrag zur Stärkung der Region geleistet werden, wie Dr.-Ing. Ronald Hepper, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bilfinger Noell GmbH und Professor Dr. Robert Grebner, Präsident der FHWS bei einem gemeinsamen Austausch Anfang Januar 2020 deutlich zum Ausdruck brachten. Schwerpunkte werden dabei aus heutiger Sicht auf den Gebieten Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik liegen. Es ist beabsichtigt, die Zusammenarbeit auch auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz (KI) zu intensivieren. Sowohl die bereits vorhandenen Hightech-Anwendungen der Bilfinger Noell GmbH als auch das durch die Hightech Agenda des Freistaates Bayern der FHWS zukommende Kompetenzzentrum für KI werden hierfür zum Tragen kommen.

Die FHWS

Seit dem Jahr 1971 bietet die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) ein breites praxisorientiertes und Zukunft gerichtetes Studienangebot an zwei Standorten. In den Abteilungen in Würzburg und Schweinfurt sind zehn Fakultäten mit über vierzig Bachelor- und Masterstudiengängen sowie sieben Forschungsinstitute angesiedelt. Mit über 200 Professoren und Professorinnen und über 9.300 eingeschriebenen Studierenden gehört sie zu den vier größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern. Die FHWS ist deutschlandweit durch ihr einmaliges Zwillingsstudienprogramm (Studiengänge in deutscher und englischer Sprache) bekannt geworden, welches sie seit 2014 betreibt, um ihren Studierenden mit dem Hochschulabschluss auch die Befähigung mitzugeben, im internationalen Umfeld und in internationalen Teams zu arbeiten.

Bilfinger Noell

Bilfinger Noell ist ein weltweit tätiges Unternehmen im Hightech Maschinen- und Anlagenbau, dessen Würzburger Historie bis in das Jahr 1824 zurückreicht. Es gehört seit dem Jahr 2005 zum Bilfinger-Konzern. Die Stärken sind innovative Lösungen durch den Einsatz effizienter Technologien, sei es in der Forschung, bei nuklearer Abfallbehandlung oder Energiespeicherung. Im Fokus stehen insbesondere Anwendungen aus der Nuklear-, Kryo-, Magnet-, Vakuum- und Supraleitertechnik.

Das Leistungsspektrum von Bilfinger Noell ist vergleichbar mit dem eines großen Anlagenbauers und reicht von der Entwicklung, Planung, dem Engineering über Fertigung, Montage, Inbetriebnahme, Service bis zum Betrieb der gelieferten Anlagen und deren Einrichtungen.

Beispielhafte Referenzen sind u.a.

· supraleitende Magnete für das Forschungszentrum CERN zur Erforschung von Antimaterie

· Spezialmaschinen im KKW Tschernobyl zur Bearbeitung der Brennelemente für die Endlagerung sowie für die modernste europäische Abfall-Behandlungsanlage von radioaktiven Reststoffen in Frankreich, ICEDA

· Sägen-Technologie für den Rückbau im KKW Mülheim-Kärlich ein auf Supraleitung basierendes Schwungrad zur Energiespeicherung

· supraleitende Dipol-Magnete für das im Ausbau befindliche FAIR-Projekt zur Erforschung von Antiprotonen- und Ionenforschung

· Hightech-Überwachung von Autobahnbrücken. 

Foto: (von li.:) FHWS-Präsident Professor Dr. Robert Gebner und Dr.-Ing. Ronald Hepper, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bilfinger Noell GmbH || Quelle: FHWS / Klein