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Nachhaltiger Versorger

Die ÜZ Mainfranken als verantwortungsvoller Arbeitgeber

07. September 2020
Quellenangabe:

IHK Würzburg-Schweinfurt

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07. September 2020

Der Stromversorger für rund 125.000 Mainfranken in den Landkreisen Schweinfurt, Haßberge, Kitzingen, Würzburg und Main-Spessart versucht ökologische Ziele mit ­seinem wirtschaftlichen Handeln in Einklang zu bringen.

Die ÜZ Mainfranken hat sich schon sehr lange dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben. Bereits seit den 90er Jahren setzen wir auf den Ausbau regenerativer Erzeugungsanlagen. Das hat sich ausgezahlt: Heute erzeugen wir in unserem Netzgebiet bilanziell mehr Strom aus erneuerbaren Energiequellen, als verbraucht wird. Die Klimaschutzziele der Bundesregierung für 2050 haben wir schon seit 2014 erreicht – also ganze 36 Jahre früher“, betonte Dr. Jochen Starke, geschäftsführender Vorstand der Unterfränkischen Überlandzentrale eG.

Für das Nachhaltigkeitsprojekt „Kaltwärme-Versorgung – Erneuerbarer Energie einen Wert geben“ wurde die ÜZ 2018 mit dem Hauptpreis des Bayerischen Energiepreises ausgezeichnet. Gemeinsam mit Kommunen erschloss die ÜZ den Bodenschatz Erdwärme für Neubaugebiete in einem Paket. Kombiniert mit einer Wärmepumpe entsteht so ein zukunftsfähiges und zudem komplett CO2-freies Heiz- und Kühlsystem. Mit diesem prämierten Konzept leisten Bauherren und Kommunen ihren nachhaltigen Beitrag zur Energiewende. Starke betont: Mit der Preisverleihung wurde die Vorreiterrolle der ÜZ Mainfranken bei der Gewinnung und Nutzung grüner Energie in einem schlüssigen Gesamtkonzept gewürdigt.

2019, ein Jahr später, erhielt die ÜZ als Energiegenossenschaft den Nachhaltigkeitspreis der Bayerischen Staatsregierung. „Innovative Lösungen im Bereich regenerativer Energien bietet die Genossenschaft nicht nur ihren Kunden an, sondern setzt diese auch konsequent auf dem eigenen Betriebsgelände um“, hieß es in der Laudatio.

Zusammen mit 39 Kommunen und dem Landkreis Schweinfurt habe die ÜZ Mainfranken im Jahr 2019 vier Energie-Effizienz-Netzwerke ins Leben gerufen und dafür rund eine Million Euro Fördergelder in die Region geholt. Die Netzwerke wollen Maßnahmen zum Energiesparen umsetzen, um damit die Umwelt zu entlasten und den Ausbau regenerativer Energieerzeugung voranzutreiben. Auch beim Thema Elektromobilität nehme die ÜZ eine Vorreiterrolle in der Region ein. Starke: „So fördern wir zum Beispiel den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur, beraten interessierte Kunden und setzen auch im firmeneigenen Fahrzeugpool wo immer möglich auf Fahrzeuge mit voll- oder teilelektrischem Antrieb.“


Text: Elmar Behringer/Wirtschaft in Mainfranken 09.2020
Foto: Rudi Merkl