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4. MINT-Tag Mainfranken

Rückblick: Arbeitswelt 4.0

Ansprechpartner:

Anne Weiß, M.Sc.
Ludwigstraße 10 1/2
97070 Würzburg
0931/452 652-12
weiss@mainfranken.org



Downloads zum Thema:
04. Dezember 2019

Die Arbeitswelt 4.0 stellt an unsere Fachkräfte von morgen viele neue Erwartungen – gerade in den Bereichen digitale Technologie und Informatik. Damit Schülerinnen und Schüler den Herausforderungen ihres künftigen Berufslebens gewachsen sind, benötigen sie nicht nur umfangreiches Wissen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT), sondern auch eine engagierte, pädagogische Förderung und Begleitung. Schulen, Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften kommt eine Schlüsselrolle zu, um jungen Menschen individuelle Zukunftschancen zu ermöglichen.

Fortbildung und Austausch für die Digitale Zukunft
Der diesjährige MINT-Tag der Region Mainfranken GmbH setzte genau hier an. Er fand am 04.12.2019 im Jack-Steinberger-Gymnasium Bad Kissingen statt, welches erst am Vortag mit dem Prädikat „MINT freundliche Schule“ ausgezeichnet worden war. Der MINT-Tag bot rund 100 Lehrkräften aller Schularten sowie pädagogischen Fachkräften aus Kitas und Horten die Gelegenheit zu Weiterbildung und Austausch. Im Rahmen zweier Workshop-Sessions erhielten die Anwesenden praktische Anregungen, um Kinder und Jugendliche noch mehr für MINT-Themen in Schulen und Kitas zu begeistern. Während der Pausen konnten sich die Teilnehmer in der Fachausstellung über die vielfältige Angebotslandschaft in Mainfranken informieren.

„I love maths“ muss auf die T-shirts der Mädchen!
Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitales, bezeichnete den MINT-Tag als einen ihrer wichtigsten Termine im Jahr. Sie sprach in ihrem Podiumsvortrag über neue Anforderungen in der digitalisierten Arbeitswelt, die Bedeutung digitaler Technologien als Grundelement zukünftiger MINT-Bildung sowie die Chancen von Frauen und Mädchen in entsprechenden Berufsfeldern. „Dass Mädchen ihre Matheabneigung noch immer als sympathische Ausrede benutzen können, ist nicht mehr akzeptabel“. Zudem sei gute MINT-Förderung nicht nur in großen Städten möglich. „Mainfranken macht vor, dass auch in ländlichen Regionen Schwerpunkte gesetzt werden können, wenn das Kirchturmdenken durchschlagen und zusammengearbeitet wird.“, so Bär. Anne Weiß, Projektleiterin bei der Region Mainfranken GmbH betont: „Die heutige Veranstaltung steht für zukunftsweisende, regionale Kooperation. Sie bringt Akteure unterschiedlicher Bildungseinrichtungen miteinander ins Gespräch, verbreitet Impulse für die pädagogische Arbeit und demonstriert das umfassende Engagement in Mainfranken.“

Feierlicher Auftakt "Haus der kleinen Forscher"

Einen speziellen Baustein der Veranstaltung bildete zudem der Auftakt „Haus der kleinen Forscher“. Seit Juni 2019 ist die MINT-Region Mainfranken Netzwerkpartner der bundesweiten Stiftung „Haus der kleinen Forscher“, die sich schon seit über zehn Jahren für qualifizierte MINT-Bildung und die Professionalisierung von pädagogischem Personal stark macht. Ab Januar 2020 werden in Mainfranken wieder Fortbildungen für Erzieherinnen und Erzieher angeboten. „Ich freue mich sehr, dass wir mit der Region Mainfranken GmbH einen Netzwerkpartner gefunden haben, der sich schon lange für gute frühe MINT-Bildung engagiert“, so Vorstandsvorsitzender Michael Fritz. „Zusammen werden wir uns dafür einsetzen, dass noch mehr Kinder in der Region vom entdeckenden und forschenden Lernen profitieren können.“  Landrat Wilhelm Schneider, Vorsitzender der Region Mainfranken GmbH pflichtet dem bei: „MINT-Förderung darf nicht erst ab dem Schuleintritt stattfinden. Wir wollen Kinder schon von klein auf ermutigen, sich für MINT-Fächer zu interessieren und Spaß daran zu haben – Jungen wie Mädchen gleichermaßen. Unser Engagement im Rahmen von „Haus der kleinen For-scher“ wird zu diesem Ziel beitragen.“ Für anwesende Erzieherinnen und Erzieher fand am 4. MINT-Tag ein gesondertes Programm zum Netzwerkauftakt statt, um die Stiftung und ihre Ziele besser kennenzulernen.

Weitere Informationen zur MINT-Region Mainfranken sowie das Fortbildungsprogramm für 2020 finden Sie auf unserer Webseite.
 

Fotos: Rudi Merkl
 

3. MINT-Tag Mainfranken

Rückblick: MINT-Bildung in der digitalen Transformation



Downloads zum Thema:
5. Dezember 2017

Für MINT begeistern

Neugierde wecken, Impulse setzen, Talente entdecken und fördern – dafür steht das von Region Mainfranken GmbH initiierte Netzwerk der MINT-Region Mainfranken. Gerade das Wissen rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik eröffnet jungen Menschen individuelle Zukunftschancen und ist gleichzeitig eine wichtige Ressource für Innovationen. MINT-Bildungsförderung ist somit ein wichtiger Faktor für die Sicherung der Zukunftsfähigkeit unseres Innovationsstandorts Mainfranken. 

Über 100 TeilnehmerInnen in der Jakob-Preh-Schule
Umso wichtiger ist es, bei Schülerinnen und Schülern den Forschergeist zu wecken und sie für diese Fächer zu begeistern. Schulen und Lehrkräften kommt hier eine Schlüsselrolle zu. Beim 3. MINT-Tag Mainfranken konnte das Netzwerk der MINT-Region Mainfranken und Schulleiter Kurt Haßfurter über 100 Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte aus ganz Mainfranken in der Jakob-Preh-Schule in Bad Neustadt begrüßen. „Der heutige 3. MINT-Tag Mainfranken bringt wieder die regionalen Akteure miteinander ins Gespräch, setzt Impulse und etabliert die Zusammenarbeit, die wir weiter ausbauen möchten.“, betonte Theresia Oettle-Schnell, Projektleiterin in der Region Mainfranken GmbH, die gemeinsam mit Frau Anne Krämer das Netzwerk koordiniert.

 Schwerpunkt Digitale Transformation
Neue Informations- und Kommunikationstechnologien verändern grundlegend und mit hoher Geschwindigkeit die Art und Weise, wie wir miteinander kommunizieren, lernen, arbeiten und leben. Der digitale Wandel erstreckt sich inzwischen über alle Lebensbereiche. Dies gilt besonders für das Bildungssystem. Als bisher einzige bayerische Schule wurde jüngst die Gregor-von-Scherr-Realschule mit dem Prädikat „MINT freundliche DIGITALE Schule“ ausgezeichnet. Diana Schmidberger, Direktorin der Realschule aus Neunburg vorm Wald, stellte das beeindruckende Gesamtkonzept und die erfolgreichen Einzelprojekte ihrer Schule vor und gab den Anwesenden zum Abschluss eine wichtige Botschaft mit auf den Weg: „Bewussten Perspektivenwechsel wagen und Mut haben, neue Konzepte umzusetzen sind zentrale Erfolgskriterien – dafür muss man gegebenenfalls auch raus aus der Komfortzone.“
Wie die Umsetzung in Bayern aussieht und welche Perspektiven sich für die mainfränkischen Schulen ergeben, berichteten Dr. Roland Baumann, medienpädagogisch-informationstechnischer Berater (MIB) für Gymnasien in Unterfranken und Gunnar Leuner, zuständig für die Schulentwicklung am Gymnasium Veitshöchheim. Als sogenanntes Tandem-Schulungsteam für digitale Schulentwicklungsprozesse informierten sie über Strategien und Werkzeuge sowie über Fördermöglichkeiten für die entsprechende Ausstattung der Schulen.
Die Anwesenden erhielten zudem Einblicke in die vielfältige MINT-Angebotslandschaft und ließen sich in Workshops praktische Anregungen geben, um noch mehr Kinder und Jugendliche für MINT-Themen in Schule und Kindergarten zu begeistern. Zudem bot eine Fachausstellung der MINT-Anbieter die Möglichkeit für einen vertiefenden Austausch und zum Netzwerken.